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49,99 € *
- Hardcover Martin Zenck porträtiert den 2024 verstorbenen Wolfgang Rihm als einen kosmopolitischen Komponisten, der auf der Welthaftigkeit der Musik und auf der Freiheit des Komponierens kompromisslos besteht. Er legt eine breite Darstellung von Rihms OEuvre vor: der Lieder, der Instrumentalmusik, des sakralen Werks sowie des zentralen Nietzsche-Komplexes und vor allem des Musiktheaters von der Artaud-Trilogie und der Hamletmaschine nach Heiner Müller bis hin zu den Opern, die Rihm auf der Textbasis von Goethe (Proserpina) und Hölderlin (Oedipus) verfasst hat.
- Gegenüber der Deutungshoheit und kraftvollen Sprache Rihms findet dieses Buch seinen eigenen methodischen Ansatz, indem es zwar der Selbstinterpretation des Komponisten Raum gibt, auf der anderen Seite aber für Rihms Werk neue Horizonte des Verstehens eröffnet. Dazu dienen theater- und literaturwissenschaftliche Perspektiven, philosophische und produktionsästhetische Zugänge sowie die musikalische Analyse und die Untersuchung von Aufführungen und Aufnahmen.
- Im Zentrum des Buches steht der Dialog zwischen dem Komponisten und seinem Interpreten Martin Zenck: die Suche nach Bedeutungsdimensionen innerhalb der Rezeption, nach einem Sinnüberschuss gemäß Rihms Maxime, dass das Werk immer mehr weiß als der Autor.
- Martin Zenck ist Professor i. R. am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg mit den Schwerpunkten Neue Musik und Ästhetik. 2013 erhielt er den Hans-Zender-Musikpreis für musikwissenschaftliche Publizistik und hatte im selben Jahr eine Gastprofessur an der University of Chicago inne. 2017 war er Guest Fellow am Getty Research Institute in Los Angeles. Er ist Autor wegweisender Bücher über Pierre Boulez (2017) und den exilierten Komponisten und Pianisten Eduard Steuermann (2022, zus. mit Volker Rülke).
29,99 € *
- Anton Bruckner ist auch im Jahr nach den international begangenen Feierlichkeiten zu seinem 200. Geburtstag noch immer der große Unbekannte (Hans-Joachim Hinrichsen) unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts. Das gilt sowohl für das durch Anekdoten und Klischees verzerrte Bild von seiner Persönlichkeit als auch für sein kompositorisches Schaffen.
- Bruckner selbst maß seinen Sinfonien die größte Bedeutung bei. Als er 1891 das Ehrendoktorat der Universität Wien erhielt, verlangte er, dass die Urkunde ihn explizit als Symphoniker auswies, weil darin stets mein Lebensberuf bestand. Heute gelten seine Gattungsbeiträge unbestritten als Gipfelwerke des langen Jahrhunderts der Sinfonie.
- Markus Poschner und Jan David Schmitz nähern sich den elf Sinfonien auf dem Wege eines unterhaltsamen, für Musikinteressierte gut verständlichen Dialoges zwischen Theorie und Praxis, werfen einen von Vorurteilen möglichst freien Blick auf den Komponisten und sein Werk und zeichnen damit nicht zuletzt ein neues Bruckner-Bild.
- Markus Poschner
- Seit der Saison 2017/18 ist Markus Poschner Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz. Gemeinsam mit dem Klangkörper begeistert er seither das Publikum und die internationale Presse. Seine Vision ist es, in der Bruckner-Interpretation eigene Wege zu gehen. 2024 erhielt er den Special Achievement Award der International Classical Music Awards (ICMA) für seine Gesamtaufnahme der Bruckner-Sinfonien mit dem Bruckner Orchester Linz und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien.
29,90 € *
Softcover Musikgeragogik etablierte sich in den vergangenen Jahrzehnten als eine wissenschaftlich fundierte Disziplin im Dienst der Praxis. Sie präsentiert sich vielschichtig in unterschiedlichsten Kontexten, allerdings bleibt sie an...
29,95 € *
gebunden In der römisch-katholischen Kirche wird eine kaum überschaubare Zahl von Heiligen verehrt: Viele von ihnen sind bereits in der christlichen Antike bezeugt, weitere kamen im Mittelalter hinzu, und auch in der Neuzeit und...
22,50 € *
- Softcover Musik kann Angst nehmen, ist verlässlich, verbindet mit Vergangenem und Zukünftigem. Sie ist Teil unserer genetischen Ausstattung und Menschheitsgeschichte. Aber wie genau wirkt Musik? Welche Leiden lassen sich mit Musik lindern? Welche Musik erzielt die beste Wirkung? Dieses Buch des Musiker-Mediziners und Forschers Eckart Altenmüller ist Ratgeber und Manifest in einem und gibt wissenschaftlich fundierte Antworten anhand konkreter Studien und Beispiele für ein Mehr an Musik und damit für ein Mehr an Lernen, emotionaler Nähe, Selbstwirksamkeit, Beziehung und Verständigung innerhalb und außerhalb unserer Kultur.
- Prof. emeritus Dr. med. Dipl. mus. Eckart Altenmüller war bis März 2024 Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Er ist ausgebildet als Neurologe und Flötist und befasst sich mit den hirnphysiologischen Grundlagen von Musikwirkungen.
- Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen
14,90 € *
Broschur Herausgegeben vom Deutschen Musikrat
78,00 € *
kartoniert Dieses Buch nimmt die oft nur gedankenlos abgekanzelte oder angehimmelte Operette ebenso ernst wie jegliche belangvolle Kunst. Es charakterisiert ihr unverwechselbares Gepräge im Unterschied zu anderen Gattungen des heiteren...
25,95 € *
Paperback An engaging inside view of experimental music|Composer and performer Alvin Lucier brings clarity to the world of experimental music as he takes the reader through more than a hundred groundbreaking musical works, including...
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