Selmer Saxophone

Henri Selmer war ausgebildeter Klarinettist und stammte aus einer sehr musikalischen Familie. So begann er 1885 mit der Produktion von Böhm-Klarinetten. Später kam auch die Produktion von Saxophonen hinzu. Antoine-Joseph Sax, der Sohn des Saxophon Erfinders Adolphe Sax verkaufte seinen Betrieb 1928 an Henri Selmer. Somit kann Henri Selmer Paris als direkte Nachfolge-Firma von Adolphe Sax bezeichnet werden.
Dieser "Geist" ist bis heute mit dem Namen und den Instrumenten verbunden. Bis heute gelten die Modelle "Balanced Action" von 1936 oder Mark VI von 1954 als die besten Saxophone der Welt. Aber auch die heutigen Instrumente zeichnen sich durch einen unverwechselbaren Sound aus.
| Selmer Super Action 80 Serie II |
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Das Modell Super Action 80 Serie II wird seit 1986 gebaut und gilt bis heute als das "Selmer"-Allround Modell. Offen für alle Stilrichtungen, kraftvoll und formbar für alle Bedürfnisse. Der warme und runde Klang des Super Action 80 II hat eine ganze Generation von Saxophonisten begeistert. Die hervorragende Intonation und die leichte Ansprache haben sich Jahrzehnte lang bewährt.
Das Instrument war und ist Vorbild und Standard für Instrumentenhersteller in der ganzen Welt. Erhältlich als Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton- und Bass-Saxophon. |
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Mit dem Modell Serie III verlässt Selmer erstmals die Firmenphilosophie nur ein einziges Modell zu produzieren und baut so seit 1995 die Modelle Super Action Serie II und die Serie III.
Charakteristisch ist für dieses Modell die Verringerung der Auflage der Säulenschienen am Korpus. Dadurch wird der Klang heller und offener gegenüber dem Super Action 80 II. Mechanische Details zur Verbesserung des Tons Cis (SELMER Patent) beim Alt-Saxophon sind ein Novum im Saxophonbau.
Die Instrumente sind besonders für moderne Stilrichtungen geeignet. Ergonomie, Spielgefühl und natürlich der SELMER'sche Sound überzeugen.
Erhältlich als Sopran-, Alt- und Tenor-Saxophon.
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Anfang des neuen Jahrtausends präsentiert Selmer die Référence Tenorsaxophon Modelle 36 und 54. Sie tragen den unverwechselbaren Klangeigenschaften der Serien "Balanced Action" von 1936 und "Mark VI" von 1954 Rechnung. Im Jahre 2003 wurde zusätzlich das Référence Altsaxophon präsentiert, welches ebenfalls in Anlehnung an das legendäre Mark VI aus den fünfziger Jahren entwickelt wurde.
Die Instrumente der Référence Serie begeistern durch den unverwechselbaren Sound, das sehr bequeme Handling mit zeitgemäßer Ergonomie sowie einer ausgesprochen guten Intonation!
Mit dieser Serie verwirklicht Selmer historische Legenden mit modernen technischen Leistungen des französischen Instrumentbaus!
Référence "When history meets modernity."
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| Bekannte Selmer Saxophon Künstler |
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Klaus Doldinger Der gebürtige Berliner feierte im Mai 2005 seinen 69. Geburtstag. Noch während seiner Ausbildung am Düsseldorfer Robert-Schumann-Konservatorium (Klarinette, Klavier, Musiktheorie) gründete er seine erste Band (die FEETWARMERS) und ging schon 1960 auf seine erste USA-Tournee, die ihm die Ehrenbürgerschaft der Jazz-Stadt New Orleans einbrachte. Viele Ehrungen, darunter der Musikpreis der Stadt München, sind darauf gefolgt. 1962 entstand das KLAUS DOLDINGER QUARTETT, dem 1971 die Gründung der Formation PASSPORT folgte. 27 Platten sind in den vergangenen 30 Jahren mit PASSPORT entstanden; die Band wurde zu einer wichtigen Station für viele bedeutende Jazzmusiker. Neben seiner beispiellosen Karriere als Jazzmusiker ist Klaus Doldinger auch mit zahlreichen Filmmusiken äußerst erfolgreich gewesen. 1970 komponierte er die Erkennungsmusik für die ARD-Krimiserie "Der Tatort"; er schrieb die Musik zu Filmklassikern wie "Das Boot" oder "Die unendliche Geschichte". |
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Peter Materna Er ist einer der Jazzsaxophonisten, die man in den Medien mit dem Begriff des kammermusikalischen Jazz in Verbindung bringen möchte. Er unternahm Tourneen durch USA, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Argentinien, Uruguay, Brasilien, Bolivien, Dänemark und Portugal. 1989 gründete er das Peter Materna Quartet und produzierte mehrfach mit dem WDR, dem Deutschlandfunk und der Deutschen Welle. Seit 1994 komponiert Materna auch für TV und Werbung. 1998 erteilte ihm die Internationale Ludwig van Beethoven Stiftung eine Auftragskomposition, die am 31. Mai auf dem Bonner Münsterplatz uraufgeführt wird. Am 5. November 2001 eröffnete das Peter Materna Trio das 6. WDR-Jazzfestival im Kölner Subway. Das Konzert wurde vom WDR-Fernsehen für ARD, 3Sat und Arte aufgezeichnet. Im Jahre 2004 wird die neue Formation The WAMP mit Martin Scholz an der Orgel, Wilhelm Geschwind am Bass und Angelo Kelly am Schlagzeug ins Leben gerufen.
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Alliage Quartett Das Saxophon besteht aus einer Legierung von Kupfer und Zink. Von dieser Materialverschmelzung (franz. alliage) leitet das Quartett seinen Namen ab, denn sie veranschaulicht im übertragenen Sinne auch die Einheit und das Selbstverständnis des Ensembles. Vier unterschiedliche Musiker verschmelzen zu einem homogenen Ganzen. Das Alliage Quartett steht damit auch für anspruchsvolle organische Spielkultur und mitreißende Musizierfreude. Diese ist zu hören auf Ihrer aktuellen CD "Una voce poco fa".
Daniel Gauthier, Kanada (Sopransaxophon) Lutz Koppetsch, Deutschland (Altsaxophon) Koryun Asatryan, Deutschland (Tenorsaxophon) Sebastian Pottmeier, Deutschland (Baritonsaxophon)
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